DAS SPRENGSTOFFWERK

Unmittelbar nach ihrer Machtergreifung im Jahr 1933 ließen die Nationalsozialisten Pläne für Sprengstofffabriken im gesamten Deutschen Reich erstellen. Das Waldgelände wurde durch die Montan GmbH, einer Tarnfirma des Heereswaffenamts, erworben. Wie auch die anderen Munitionswerke wurde die Fabrik als Schläferfabrik geplant und ab 1935 für die Gesellschaft zur Verwertung chemischer Erzeugnisse (Verwertchemie) überwiegend von der Firma Grün & Bilfinger gebaut. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 1938. Die "schlafende" Fabrik  wurde im Juni 1939, also drei Monate vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, geweckt und nahm die Sprengstoffproduktion auf.



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